Kategoriearchiv: Stamm Geusen

Endspurt fürs Münzensammeln!

Auf der Landesversammlung im März – also in knapp drei Wochen – werden wir unsere „Stiftung VCP in Bayern“ offiziell gründen. Eine wichtige Rolle dabei spielen viele kleine Säckchen voller Kleingeld. Das Geld wird sortiert, eingetauscht und fließt ein in das Grundstockvermögen. Wir alle im Land Bayern und seinen Gliederungen werden so zu Gründungsstiftern, und in ein paar Jahren kommen die Erträge uns allen zugute. Jeder kleine Beitrag zählt und ist willkommen!

Also, schaut doch nochmal nach … Jeder hat zuhause Münzen und Scheine aus dem Urlaub oder noch ein paar DM in einem alten Sparschwein. Oder ihr habt die Brautschuhe doch mit Karte bezahlt und viele Cent in einem großen Glas. Für den Einzelnen lohnt sich der Weg zur Bank nicht. Aber ihr könnt all das Rest- und Kleingeld im Stamm in den Stiftungssäckchen sammeln. Legt alles rein, was klimpert und knistert. Die Säckchen gebt ihr euren Delegierten auf die Landesversammlung mit. Oder ihr gebt sie im Hu100 ab. Wir freuen uns über jeden Cent!

Unguvu: Teilnehmende gesucht für internationales Projekt

Im März beginnt das Unguvu-2-Projekt, an dem sich auch der VCP beteiligt. Die FG Afrika sucht nun engagierte Pfadinderinnen und Pfadfinder, die Interesse, Zeit und Lust haben, an dem Projekt teilzunehmen und mitzuwirken.

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Mach mit beim Thinking Day 2014!

Am 22. Februar feiern Pfadfinderinnen und Pfadfinder auf der ganzen Welt als Zeichen der weltweiten Verbundenheit und Solidarität den Thinking Day. Der 22. Februar ist der gemeinsame Geburtstag von Olave Baden-Powell und Robert Baden-Powell, den beiden Gründungspersönlichkeiten von Pfadfinden.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder weltweit tragen an diesem Tag in der Schule, an der Uni, an ihrem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz ihre Tracht oder Kluft und zeigen so ihre Zugehörigkeit zur weltweiten Bewegung. Sie schicken sich Postkarten und sammeln den „Thinking Day Penny“ für soziale Projekte auf der ganzen Welt.

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Frauke Möller und Hans-Peter von Kirchbach erhalten Auszeichnungen der Bundesrepublik Deutschland

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Frauke Möller aus Bocholt ist in Düsseldorf mit der Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien Angelica Schwall-Düren zeichnete Möller für ihr ehrenamtliches Engagement beim Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) aus. „Wer in so einem jungen Alter bereit ist, so viel Engagement zu zeigen und eine so hohe Verantwortung zu übernehmen, der soll und muss auch eine öffentliche Anerkennung erhalten“ so die Ministerin in ihrer Laudatio. Frauke Möller zeichnet ein langjähriges Engagement in der Begleitung junger Menschen im Verband aus.

Frauke ist seit 1996 Mitglied im VCP. Eingestiegen ist sie zunächst als Gruppenkind, bevor sie dann mit 15 Jahren begann, Aufgaben im Stamm zu übernehmen. Frauke besuchte Schulungen sowie Workshops und leitete von 2001-2008 eine Gruppe beim VCP Bocholt, die von Pfadfinderinnen und Pfadfindern im Alter von 6 bis 13 Jahren besucht wurde. Von 2005 bis 2007 war sie Sprecherin ihres Stammes in Bocholt. Sie engagiert sich seit Jahren in der Arbeit mit Rangern & Rovern. Außerdem ist sie Sprecherin für den Arbeitskreis Ranger & Rover im VCP-Westfalen und arbeitete im Forum Stufenarbeit an der entwicklungspsychologischen Stufenkonzeption des Verbandes mit. Damit wird gewährleistet, dass alle Altersstufen im VCP ein altersadäquates Programm angeboten bekommen.

Frauke Möller ist im internationalen Bereich schon lange aktiv, ebenso kennt man sie durch ihren Einsatz bei der Durchführung von Großveranstaltungen wie dem Bundeslager und den Kirchentagen.

Hans-Peter von Kirchbach, früherer Bundesvorsitzender des VCP und auch heute noch im VCP aktiv, bekam vom brandenburgischen Ministerpräsident Dietmar Woidke das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland überreicht. Woidke betonte in seiner Laudatio am 28. November in Potsdam: „Als engagierter und aktiver Christ lebten Sie vor, welch erfüllende Aufgabe es ist, anderen Menschen zu helfen.“ Und weiter: „Mit diesem Orden werden Hans-Peter von Kirchbachs Leistung in seinem Ehrenamt und seine Einstellung zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gewürdigt.“.

Hans-Peter von Kirchbach kommt aus dem VCP Rheinland-Pfalz/Saar und war bis dieses Jahr ehrenamtlicher Präsident der Johanniter-Unfall-Hilfe gewesen.

Der VCP dankt Frauke und HP für ihr Engagement und gratuliert zu dieser Auszeichnung. Wir freuen uns, dass ihre Arbeit in dieser Weise gewürdigt wird. Herzlichen Glückwunsch!

Bild: Staatskanzlei NRW/Ralph Sondermann

4. Landesjugendkammer 2013

Von Freitagabend (6.12.2013) bis Samstagmittag (7.12.2013) trafen sich die Mitglieder der Landesjugendkammer zu ihrer vierten Vollversammlung in Pappenheim.

Am Freitagabend beschäftigten wir uns neben den Berichten aus den verschiedensten Arbeitskreisen ausführlich mit der Gesetzesgebung um das erweiterte Führungszeugniss. Im Anschluss gab es noch einen Bericht über einen Besuch einer bayerischen Delegation in Tansania. Hierhin hat die evangelische Landeskirche eine Partnerschaft seit 50 Jahren.

Sonntagvormittag gab es noch einen ausführlichen Bericht über die Synode der evangelischen Kirche in Bayern und aktuelle Infos zur Stiftung der ejb. Mehr zu dieser findet man auf gesichter.ejb.de

Beendet wurde die Vollversammlung mit einem gemeinsamen Mittagessen.

Alle Menschen haben ein Recht auf Frieden. Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilen das Friedenslicht

Berlin, den 20.11. Das Recht auf Frieden ist ein Menschenrecht. Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen mit dem diesjährigen Motto der Aktion Friedenslicht daran erinnern und gleichzeitig auch dem 65. Jubiläum der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gedenken.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland verteilen das Friedenslicht aus Bethlehem. Sie tragen es in Krankenhäuser, in Kindergärten, in Polizeistationen und Justizvollzugsanstalten, in Asylbewerberheime, in Rathäuser, in Einkaufszentren und in den Bundestag. Sie bringen es zu Menschen im Alltag und zu Menschen in besonderen Situationen. Zu denen, die im Rampenlicht und zu denen, die am Rande stehen. Sie alle vereint der Wunsch nach Frieden, für den das Friedenslicht ein Symbol ist.

Seit einigen Jahren ist es auch Tradition, dass das Friedenslicht aus Bethlehem in die Berliner Ministerien, ins Kanzleramt, ins Bundespräsidialamt und in den Bundestag gebracht wird.

„Es ist großartig, dass das Friedenslicht inzwischen so bekannt ist und eine bundesweite Verbreitung findet. Einen Großteil der Bevölkerung damit zu erreichen, an diejenigen zu denken, an die zu selten gedacht wird und ein Zeichen des Friedens zu setzen, ist unser Ziel. Damit sind wir sehr erfolgreich.“, so Dominik Naab, Vorsitzender des Rings Deutscher Pfadfinderverbände.

Für uns im VCP hat das Friedenslicht aus Bethlehem auch deshalb eine besondere Bedeutung, weil es aus einer Krisenregion kommt. Seit vielen Jahren haben wir in Israel ebenso wie in den palästinensischen Autonomiegebieten Partnergruppen und versuchen dort wie hier gemeinsam durch freundschaftliche Begegnungen der Gruppen zum Frieden beizutragen, erklärt Oliver (Speedo) Pfundheller, Bundesvorsitzender des VCP.

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom ORF, dem Österreichischen Rundfunk, ins Leben gerufen. Jedes Jahr entzündet ein Kind, das sich durch sein besonderes Engagement hervorgetan hat, das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem.

Das Licht wird mit dem Flugzeug nach Wien gebracht und dort in einem Aussendegottesdienst weiterverteilt.

Seit 1993 bringen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Adventszeit das Friedenslicht nach Deutschland. Die kleine Flamme wird in Lichterstafetten in ganz Europa verteilt. Im Jahr 2000 gelangte das Friedenslicht das erste Mal nach Übersee.

Die 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland wollen mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem einen kleinen Beitrag zum Frieden leisten. Dabei folgen sie dem Auftrag ihres Gründers Lord Robert Baden-Powell, der sinngemäß formulierte: Wenn einmal ein gegenseitiger guter Wille und persönliche Freundschaft zwischen Bürgern verschiedener Staaten durchwegs angebahnt sind, dann dürfte das die allerbeste Versicherung gegen einen zukünftigen Krieg sein.